Das Projekt ist für Kinder ab 3 Jahren gedacht und findet in einer für die Kinder ungewohnten Umgebung, außerhalb ihres Kindergartens statt. Es wird der Dialog mit den Kindern gesucht: „Was könnte es sein?“ oder „Was könnten wir machen?“ und dass diese dann möglichst viel selbst ausprobieren können.

 

Um eine Vorstellung vom Ablauf zu bekommen werden hier kurz die verschiedenen Bereiche erklärt:

 

Aufnahme

Die Kinder werden empfangen und in einen Anamnesebogen wird der Name des Kindes & Kuscheltieres eingetragen. Dann wird die Krankheitsgeschichte des Kuscheltieres erfragt und zusammen gemessen & gewogen. Abschließend wird das Kind zum Maltisch geschickt, bei dem es das Kuscheltier mit seinem Leiden malen soll.

Teddydoc

Die Kinder werden vom Malen abgeholt und es geht in einen kleinen eigenen Behandlungsbereich, in dem mit dem Kind erste Untersuchungen wie: ins Ohr sehen, Temperatur messen, Stethoskop benutzen… durchgeführt werden und dann wird entschieden ob es zum Röntgen, ins MRT oder sogar Operationssaal geht. Es wird dorthin begleitet und gewartet bis die Diagnose abgeschlossen ist. Danach wird mit dem Kind z.B. das Bein des Kuscheltiers geschient, ein Pflaster aufgeklebt oder ein Verband angelegt. Abschließend ein Rezept auf den Anamnesezettel für die Apotheke geschrieben und das Kind dorthin gebracht.

Röntgen

Unser Röntgen ist ein Tageslichtprojektor. Zuerst wird kurz auf Kindersprache erklärt wie das Röntgen funktioniert und das Kuscheltier mit Bleiabdeckungen auf dem Röntgengerät platziert. Danach kann aus einer ausgewählten Sammlung an Röntgenbildern das passendste Tier mit Beschwerden wie Gummibärchen, Schlüssel im Magen oder gebrochenem Herzen herausgenommen und an die Wand projiziert werden. Man lässt dann das Kind zuerst einen Blick darauf werfen und macht dann zusammen eine Diagnose bevor es mit dem Teddydoc zurück in den Behandlungsbereich geht.

MRT

Wir haben ein selbstgebautes MRT, auf welches das Kuscheltier festgeschnallt und eingeschoben werden kann und im Inneren in allen möglichen Lichtspielen leuchten kann. Hier gilt auch wieder, zuerst grob in Kindersprache erklären und dann das Kind selbst das Kuscheltier platzieren und einschieben lassen. Nachdem MRT-Scan kann dann auf einem Tablet eine MRT-Simulation mit dem Kind angesehen und beurteilt werden bevor es mit dem Teddydoc zurück in den Behandlungsbereich geht.

Operationsaal

In unserem von der RoMed Klinik Bad Aibling ausgestatteten Operationsaal wird das Kind zuerst OP-tauglich eingekleidet und anschließend mit den Instrumenten und der sterilen Umgebung vertraut gemacht. Danach wird die Narkose über eine Maske eingeleitet und die notwendige Operation inklusive Verband anlegen durchgeführt. Nach dem Aufwachen wird dem Kind wieder aus der Kleidung geholfen und es wird von einem Teddydoc abgeholt und zur Apotheke gebracht um die verschriebenen Schmerzmittel abzuholen.

Apotheke

Am Ende der Behandlung kommt das Kind in der Apotheke an. Hier gibt es ein Rezept ab und der Apotheker erklärt, welche Medikamente verschrieben wurden und warum und wie oft man diese nehmen soll. Zusätzlich gibt es eine kleine Tasche mit verschiedenen Inhalten, wie frischem Obst, Traubenzucker und anderen Kleinigkeiten.

Rettungswagen

Am Vormittag und nach Möglichkeit auch am Nachmittag haben wir vor dem ESV Gebäude einen Rettungswagen inklusive Team vom Bayerischen Roten Kreuz Kreisverband Rosenheim für die Kinder stehen.

Zu beachten:

Wir weisen auf die Risiken und Nebenwirkungen einer Kuscheltierbehandlung hin und wünschen den Patienten gute Besserung.

Während dem Besuch im Teddybärkrankenhaus werden von unserem Team für die Öffentlichkeitsarbeit Bilder gemacht. Um sicherzugehen, dass keine Bilder gegen den Willen der Eltern oder Kinder entstehen, sollten die Kinder Cappies mitnehmen. Es wird auch vor Ort welche geben um sicherzustellen, dass die Kinder nicht mit auf den Bildern auftauchen oder veröffentlicht werden.